Weltsituation durch Chaos gekennzeichnet

Horst Neumann, 08.10.2020

Globalisierung und Neoliberalismus entwickelten sich in den 80ziger Jahren und waren gekennzeichnet durch die Befreiung der Unternehmen von gesetzlichen und nationalen Schranken. Privatisierung, Deregulierung, Liberalisierung und schlanker Staat. Der Zusammenbruch der sozialistischen Staatengemeinschaft in Europa beschleunigte diesen Prozess. Der Markt allein sollte alles richten. Davon ist 30 Jahre später keine Rede mehr. Finanz- und Überproduktionskrise verursachten das Scheitern. Die Coronapandemie verstärkte diese Krise, verschleiert aber gleichzeitig den Blick auf die ökonomischen Fakten und deren Verursacher.

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Die Linke Nordwestmecklenburg mit eigenem Stand auf der Hanseschau 2020

Auch unter Corona Bedingungen haben Mitglieder des Kreisverbandes auf der Hanseschau für linke Politik geworben. Obwohl in diesem Jahr weniger Bürger die Schau besuchten, haben die Standbetreuer, darunter Renate Lüders, Reinhard Sieg, Bernd Hilse, Björn Griese, Mario Menzzer und Peter Vorbau viele Gespräche geführt. Oft war die Benutzung des Glücksrads der Einstieg in die Diskussion. Dabei ging es u.a. um fehlende Pflegekräfte, Mängel in den Schulen, Aufnahme von Flüchtlingen, Bevölkerungsentwicklung und nicht zuletzt um die Vorstellung unserer Kandidaten für die Wahl des Landrats und des Landtags 2021.

Mahnwache auf dem Wismarer Markt

Bürger fordern schnelle Hilfe für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel sind über 12 000 Migranten obdachlos und ohne nennenswerte humanitäre Versorgung. Ursache ist die unmenschliche Flüchtlingspolitik der Europäische Union und der Nationalstaaten, einschließlich der BRD.

Das Bündnis „Wismar für Alle“ hatte am Freitag, den 11. September um 18 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Wismarer Markt aufgerufen, um auf die katastrophale Lage der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.

Über 60 Bürger waren dem Aufruf gefolgt und forderten von der Bundesregierung und der EU-Kommission endlich zu handeln und den obdachlosen Flüchtlingen eine sichere Unterkunft zu bieten. Der Innenminister Horst Seehofer will nur 150 Flüchtlinge aufnehmen und wurde aufgefordert seine unchristliche Arbeitsweise zu ändern.

Lautstark forderten die Demonstranten:

Sag es laut, sag es deutlich,
Flüchtlinge sind hier willkommen.
Say it loud, say it clear,
Refugees are welcome here.

 

 

Spenden-Übergabe Teil 2 – September 2020

Die Fraktion DIE LINKE in der Gadebuscher Stadtvertretung spendet Erlös des letztjährigen Herbstmarktes an den Jugendverein Kultur und Toleranz e.V. Gadebusch (K.u.T.)

Nachdem wir im Januar den ersten Teil der gesammelten Spenden auf dem Gadebuscher Herbstmarkt an den Gadebuscher Judo-Verein übergaben, konnten wir heute nun endlich nach der Corona bedingten Zwangspause den restlichen Teil der Spenden übergeben.

Somit konnte DIE LINKE ein weiteres Mal einen hier ansässigen Verein, der sich der Kinder- und Jugendarbeit widmet, mit 150 Euro unterstützen.

Zum Weltfriedenstag 2020

Die LINKE machte am 1. September 2020 anlässlich des Weltfriedenstages mit einem Info-Stand auf sich aufmerksam.

Am Weltfriedenstag erinnern wir an den Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges. Der Überfall auf Polen durch Nazi-Deutschland war Auftakt furchtbarer Verbrechen und eines Krieges, der große Teile der Welt verwüstete. Für DIE LINKE ist klar: Nie wieder darf von Deutschland Krieg ausgehen.

Während Trump die USA weiter auf einen Kurs unilateraler Geopolitik führt und sich die NATO-Partner Griechenland und Türkei am Bosporus mit militärischen Drohgebärden gegenüberstehen, hält die Bundesregierung weiter an dem 2 Prozent-Ziel der NATO fest.

Gerade jetzt in der Corona-Krise mit den daraus folgenden wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen wird das Geld dringend für zivile Zwecke gebraucht. Militärische Aufrüstung können wir uns weniger leisten als jemals zuvor.

DIE LINKE. Nordwestmecklenburg stellt Landtags- und Landratskandidaten auf

DIE LINKE Nordwestmecklenburg hat unter Corona Bedingungen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagwahl 2021 und die Landratswahl in Nordwestmecklenburg aufgestellt. Rund 60  Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE haben in der Sport- und Mehrzweckhalle in Grevesmühlen ihre Kandidaten für die Landtagwahlkreis aufgestellt:

Gewählt wurden:
Landtagswahlkreis 27 / Nordwestmecklenburg 1: Simone Oldenburg (rechts)
Landtagswahlkreis 28 / Nordwestmecklenburg 2: Björn Griese (links)
Landtagswahlkreis 10 / Hansestadt Wismar: Horst Krumpen (Mitte)

Der Kreisparteitag stellte einstimmig den 29 jährigen Lehrer Jörg Bendiks aus Grevesmühlen als Landratskandidaten auf.

Des Weiteren wurden die Delegierten für die Bundestagswahlkreise und die VertreterInnen zum Bundesparteitag und Landesvertreterversammlungen gewählt, um die Landeslisten zum Bundestag und Landtag aufzustellen.

Eva Maria Kröger, Landtagsabgeordnete aus Rostock, besucht das Schloss Gadebusch

Am Mittwoch, dem 24. Juni 2020, besuchte die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Eva Maria Kröger, Sprecherin für die Themen Wohnen und Bauen, Kultur, Medien und Digitalisierung in der Landtagsfraktion, die BO Gadebusch.

Der erste Termin führte die Abgeordneten in die Geschäftsstelle. Hier stellte Sie sich den Fragen der Anwesenden. Sie berichtete aus dem Landtag. Von der Werftenbeihilfe, über Fragen zur kommunalen Wohnungsgesellschaft bis hin zum weiteren Ausbau der Windenergie wurde kontrovers gestritten. Anschließend besuchte E.M. Kröger das Gadebuscher Schloss.  Gemeinsam mit dem Bürgermeister, Arne Schlien CDU, dem ersten Stellvertreter Thomas Konieczny Linke, weiteren Mitgliedern der Linksfraktion, Mitgliedern des Fördervereins Renaissanceschloss und Museum Gadebusch e.V. und unter fachkundiger Führung des Schlosskoordinator Christoph Struck besichtigte Sie das Gadebuscher Schloss. Ihr Fazit – seit Ihrem letzten Besuch (2018) hat sich im Schloss Gadebusch viel verändert. Sie zeigte sich Beeindruckt über das Engagement aller Beteiligten und sicherte Ihre Unterstützung zu.

DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg