Mahnwache auf dem Wismarer Markt

Bürger fordern schnelle Hilfe für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel sind über 12 000 Migranten obdachlos und ohne nennenswerte humanitäre Versorgung. Ursache ist die unmenschliche Flüchtlingspolitik der Europäische Union und der Nationalstaaten, einschließlich der BRD.

Das Bündnis „Wismar für Alle“ hatte am Freitag, den 11. September um 18 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Wismarer Markt aufgerufen, um auf die katastrophale Lage der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.

Über 60 Bürger waren dem Aufruf gefolgt und forderten von der Bundesregierung und der EU-Kommission endlich zu handeln und den obdachlosen Flüchtlingen eine sichere Unterkunft zu bieten. Der Innenminister Horst Seehofer will nur 150 Flüchtlinge aufnehmen und wurde aufgefordert seine unchristliche Arbeitsweise zu ändern.

Lautstark forderten die Demonstranten:

Sag es laut, sag es deutlich,
Flüchtlinge sind hier willkommen.
Say it loud, say it clear,
Refugees are welcome here.

 

 

Spenden-Übergabe Teil 2 – September 2020

Die Fraktion DIE LINKE in der Gadebuscher Stadtvertretung spendet Erlös des letztjährigen Herbstmarktes an den Jugendverein Kultur und Toleranz e.V. Gadebusch (K.u.T.)

Nachdem wir im Januar den ersten Teil der gesammelten Spenden auf dem Gadebuscher Herbstmarkt an den Gadebuscher Judo-Verein übergaben, konnten wir heute nun endlich nach der Corona bedingten Zwangspause den restlichen Teil der Spenden übergeben.

Somit konnte DIE LINKE ein weiteres Mal einen hier ansässigen Verein, der sich der Kinder- und Jugendarbeit widmet, mit 150 Euro unterstützen.

Zum Weltfriedenstag 2020

Die LINKE machte am 1. September 2020 anlässlich des Weltfriedenstages mit einem Info-Stand auf sich aufmerksam.

Am Weltfriedenstag erinnern wir an den Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges. Der Überfall auf Polen durch Nazi-Deutschland war Auftakt furchtbarer Verbrechen und eines Krieges, der große Teile der Welt verwüstete. Für DIE LINKE ist klar: Nie wieder darf von Deutschland Krieg ausgehen.

Während Trump die USA weiter auf einen Kurs unilateraler Geopolitik führt und sich die NATO-Partner Griechenland und Türkei am Bosporus mit militärischen Drohgebärden gegenüberstehen, hält die Bundesregierung weiter an dem 2 Prozent-Ziel der NATO fest.

Gerade jetzt in der Corona-Krise mit den daraus folgenden wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen wird das Geld dringend für zivile Zwecke gebraucht. Militärische Aufrüstung können wir uns weniger leisten als jemals zuvor.

DIE LINKE. Nordwestmecklenburg stellt Landtags- und Landratskandidaten auf

DIE LINKE Nordwestmecklenburg hat unter Corona Bedingungen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagwahl 2021 und die Landratswahl in Nordwestmecklenburg aufgestellt. Rund 60  Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE haben in der Sport- und Mehrzweckhalle in Grevesmühlen ihre Kandidaten für die Landtagwahlkreis aufgestellt:

Gewählt wurden:
Landtagswahlkreis 27 / Nordwestmecklenburg 1: Simone Oldenburg (rechts)
Landtagswahlkreis 28 / Nordwestmecklenburg 2: Björn Griese (links)
Landtagswahlkreis 10 / Hansestadt Wismar: Horst Krumpen (Mitte)

Der Kreisparteitag stellte einstimmig den 29 jährigen Lehrer Jörg Bendiks aus Grevesmühlen als Landratskandidaten auf.

Des Weiteren wurden die Delegierten für die Bundestagswahlkreise und die VertreterInnen zum Bundesparteitag und Landesvertreterversammlungen gewählt, um die Landeslisten zum Bundestag und Landtag aufzustellen.

Eva Maria Kröger, Landtagsabgeordnete aus Rostock, besucht das Schloss Gadebusch

Am Mittwoch, dem 24. Juni 2020, besuchte die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Eva Maria Kröger, Sprecherin für die Themen Wohnen und Bauen, Kultur, Medien und Digitalisierung in der Landtagsfraktion, die BO Gadebusch.

Der erste Termin führte die Abgeordneten in die Geschäftsstelle. Hier stellte Sie sich den Fragen der Anwesenden. Sie berichtete aus dem Landtag. Von der Werftenbeihilfe, über Fragen zur kommunalen Wohnungsgesellschaft bis hin zum weiteren Ausbau der Windenergie wurde kontrovers gestritten. Anschließend besuchte E.M. Kröger das Gadebuscher Schloss.  Gemeinsam mit dem Bürgermeister, Arne Schlien CDU, dem ersten Stellvertreter Thomas Konieczny Linke, weiteren Mitgliedern der Linksfraktion, Mitgliedern des Fördervereins Renaissanceschloss und Museum Gadebusch e.V. und unter fachkundiger Führung des Schlosskoordinator Christoph Struck besichtigte Sie das Gadebuscher Schloss. Ihr Fazit – seit Ihrem letzten Besuch (2018) hat sich im Schloss Gadebusch viel verändert. Sie zeigte sich Beeindruckt über das Engagement aller Beteiligten und sicherte Ihre Unterstützung zu.

Experiment der Wismarer Freunde der Rosa-Luxemburg-Stiftung gestartet

Erstmals offene Diskussionsrunde zu komplexer gesellschaftspolitischer Fragestellung durchgeführt

Unter dem Motto: “Auswirkungen und Chancen der Pandemie“ diskutierten am 11. Juni die Freunde der Rosa-Luxemburg-Stiftung aus Wismar mit ihren eingeladenen Gästen zu diesem Thema.

Dr. Klaus Schiffer von den Freunden der RLS betonte den experimentellen Charakter dieser Veranstaltung.  Diese sehr offene Form eines so vielfältigen und weitreichenden Themas wurde zum ersten Mal in unserer Region angeboten. Die Veranstaltung war unter den weiterhin geltenden Hygienebestimmungen eine Präsensveranstaltung, um auch diejenigen zu erreichen, denen die neuen Medien nicht zugänglich sind. Experiment der Wismarer Freunde der Rosa-Luxemburg-Stiftung gestartet weiterlesen

Fragen zur Finanzierung der Corona-Krise

Der Bundestagspräsident Herr Schäuble meint, dass nicht alle finanziellen Forderungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise durch den Staat realisiert werden können. Bislang wurden Hilfsmaßnahmen in Größenordnungen zugesagt und teils auch realisiert. Ist nun davon auszugehen, dass bisherige Zusagen nicht erfüllt werden? Will sich die Bundesregierung der zugesagten Verantwortung entziehen? Dabei hat die Frage der Finanzierung höchste Priorität!

Wie soll dies aber geschehen?

Jedenfalls nicht in der Form, dass die Praxis der „Schwarzen Null“ bzw. der „Schuldenbremse“ noch während der Pandemie bzw. danach Gegenstand der aktuellen Politik wird. Die Schuldenbremse führte bislang zum Abbau sozialer Sicherungssysteme, zu Eingriffen in die öffentliche Daseinsvorsorge in Form von Privatisierung sowie zur Vernachlässigung der Infrastruktur. Aus Kreisen der FDP, CDU, AfD gibt es schon jetzt Forderungen zur alten Politik zurückzukehren, ohne entsprechende Schlussfolgerungen aus der aktuellen Krise zu ziehen.

(Leserbrief von Detlef Bojahr) 

DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg