LINKE fordert amtierende Landrätin zu fairem Wahlkampf auf!

Der Kreisvorsitzende der LINKEN in Nordwestmecklenburg fordert die amtierende Landrätin zu einem fairen Wahlkampf auf.

Horst Krumpen dazu:

“Die Angelegenheit an sich ist nicht bedeutend, trotzdem nehme ich den privaten Facebook Post von Frau Kerstin Weiss, wohlgemerkt nicht die offizielle Seite des Landkreises zum Anlass, um die Landrätin zu einem fairen Wahlkampf aufzufordern.

Frau Weiss hat auf Ihrer privaten Facebookseite Unterlagen aus einer nichtöffentlichen Sitzung des Kreisausschusses veröffentlicht. Das Bild ist wenig aussagekräftig, trotzdem nicht öffentlich. Natürlich freuen auch wir uns als LINKE über den Beschluss zur Umsetzung des AZUBI Tickets, dass dies im Rahmen einer Eilentscheidung erfolgen musste, wäre bei einem ordentlichen Verfahren der SPD geführten Landesregierung nicht notwendig gewesen. Wenn die Landrätin hier Einfluss gehabt hätte auf die Landesregierung, dann wäre nicht nur die Eilentscheidung unnötig gewesen, sondern sicher auch die Zuzahlung von 365 € pro Jahr. Wir wollten ein kostenfreies AZUBI Ticket.

Dass die Kandidatin Frau Weiss dies jedoch jetzt offensichtlich aus Wahlkampfgründen auf ihrer privaten Seite veröffentlicht stimmt mich nachdenklich.

Gerade in der Zeit der Pandemie, in der die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bewerben kaum Chancen haben mit Menschen ins Gespräch zu kommen und sich den Wählerinnen und Wählern bekannt zu machen, wünsche ich mir, dass Frau Weiss ihre Möglichkeiten als derzeit amtierende Landrätin nicht überstrapaziert. Als Vertreterin einer Partei, die irgendwie auch mit Chancengleichheit zu tun hat, sollte Frau Weiss fair bleiben. Der Wahltermin 25. April 2021 wird sicher auch noch unter den erschwerten Bedingungen stattfinden, einer Verlegung dieses Termins hat sich die Partei von Frau Weiss klar entgegengestellt.“

Soziale Sicherheit statt „Zitterpartie“ für Träger der freien Wohlfahrt

LINKER Landratskandidat fordert Verlässlichkeit für MitarbeiterInnen

Zum Beginn des neuen Jahres heißt es für viele MitarbeiterInnen der freien Wohlfahrtsverbände und Vereine nicht etwa „Gutes neues Jahr“ sondern „Wie geht’s weiter“?

Der Landratskandidat der LINKEN Jörg Bendiks, hat durch Gespräche mit kleineren Trägern der freien Wohlfahrtspflege erfahren, dass auf Grund der sogenannten „vorläufigen Haushaltsführung“ des Landkreises NWM derzeit keine der zum Jahresende ausgelaufenen Bewilligungsbescheide/Verträge verlängert werden können. Dies bedeutet konkret, dass obwohl der Bedarf der beauftragten Träger bei den betreuten Personengruppen weiter besteht es keine Sicherheit bei der Bezahlung der Mitarbeiter der Träger gibt. Erst wenn das Innenministerium den Haushalt genehmigt hat können neue Bewilligungsbescheide ergehen, allerdings nur bis zum 31.12.2021, dann beginnt die „neue Zitterpartie“

Egal ob Senioren-Café, der Jugendklub oder auch die Aids-Hilfe, um nur ein paar Beispiele zu benennen dürfen nicht jährlich „in der Luft hängen“

Dazu erklärt der Landratskandidat Jörg Bendiks: Soziale Sicherheit statt „Zitterpartie“ für Träger der freien Wohlfahrt weiterlesen

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Besucher,
in diesem in jeder Hinsicht denkwürdigen Jahr der Corona Pandemie waren und sind wir für Sie/Euch da und kämpfen für soziale Gerechtigkeit. In Zeiten wie diesen scheint es so, als ob „die Politik“ nur noch aus dem Handeln der Regierungen in Land und Bund besteht. Aber in allen kommunalen Vertretungen in unserem Landkreis und auch im Kreistag haben wir als LINKE laut und vernehmlich unsere Stimme erhoben und uns dafür eingesetzt, den Menschen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben, eine Stimme zu geben. Auch im Landtag steht DIE LINKE vorne und legt mit unseren Abgeordneten unter Führung von Simone Oldenburg den Finger immer wieder in die Wunde. Es ist nicht leicht sich in diesen Tagen mit sachlichen, am Wohl der Menschen orientierter Politik, Gehör zu verschaffen.

weiterlesen

Aufruf – Hilfsaktion für Griechenland/ Athen!!!

Liebe Bündnispartner*innen, bitte unterstützen Sie bzw. Ihr diesen Aufruf!!! In Wismar leben viele arabische, persische, eritreische, kurdische und irakische Familien, welche Angehörige haben, die obdachlos im Viktoria Park oder in Zelten in diversen überfüllten Camps leben müssen! Viele von ihnen kommen aus den Lagern der griechischen Inseln, viele auch bereits mit Anerkennung! Dennoch ist für sie kein Platz.
Die griechische Regierung hat dieses Jahr entschieden, dass sie bereits kurz nach Anerkennung ihre bisherige Unterkunft verlassen müssen und für sich selbst sorgen sollen. Europäische Hilfsprogramme funktionieren nur zum Teil, vor allem die bürokratischen Hürden sind sehr hoch… Keine Wohnung – kein Bankkonto, keine Steuernummer…Keine Hilfe, kein Sprachkurs – keine Arbeit!!!

Es gibt einen direkten Bezug zu den Menschen, die in Athen leben. Viele Familien aus Wismar unterstützen ihre Angehörigen, da wo sie können… Aber manchmal reicht es nicht aus.
Mit einer Partnerorganisation vor Ort “Project Elea” stehen wir in engem Kontakt und wissen auch, dass die Pakete ankommen, da wir bereits mit Frauen des Treffs “Wismar Miteinander” einige Pakete losgeschickt haben!

Kleiner Reminder an die Spendenaktion! 📦📯

So könnte ein Paket aussehen. Packt einen Zettel oder eine Karte rein, auf der ihr notiert, was drin ist und vielleicht einen kleinen Text. Und dann ab zur Post.

Hier findet ihr noch mal alle  Details: https://www.facebook.com/877031025712771/posts/3431799666902548/

Ende des Tunnels in Sicht?

Die Pandemie als zukunftsorientierendes Zugpferd

Eine Durststrecke überstehen die meisten Menschen besser, wenn sie absehen können, wann sie zu Ende ist. Aber so lange ich die Warnungen, Debatten und Statistiken während der Pandemie verfolge, ist kein Licht in Sicht. Wenn ich die Logik der Wissenschaftler und Ärzte nachvollziehe, muss es entweder eine Durchseuchung geben oder einen Impfstoff, der bei diesem Wandelvirus erfolgreich ist. Obwohl es jetzt einen Impfstoff zu geben scheint, wird sicher noch einige Zeit vergehen, ehe er wissenschaftlich so abgesichert ist, dass er auch bedenkenlos eingesetzt werden kann. Wann die Maßnahmen gegen das Virus erfolgreich sein werden, steht somit in den Sternen. Wo ist das Licht am Ende des Tunnels?

Ende des Tunnels in Sicht? weiterlesen

Weltsituation durch Chaos gekennzeichnet

Horst Neumann, 08.10.2020

Globalisierung und Neoliberalismus entwickelten sich in den 80ziger Jahren und waren gekennzeichnet durch die Befreiung der Unternehmen von gesetzlichen und nationalen Schranken. Privatisierung, Deregulierung, Liberalisierung und schlanker Staat. Der Zusammenbruch der sozialistischen Staatengemeinschaft in Europa beschleunigte diesen Prozess. Der Markt allein sollte alles richten. Davon ist 30 Jahre später keine Rede mehr. Finanz- und Überproduktionskrise verursachten das Scheitern. Die Coronapandemie verstärkte diese Krise, verschleiert aber gleichzeitig den Blick auf die ökonomischen Fakten und deren Verursacher.

Weltsituation durch Chaos gekennzeichnet weiterlesen

Die Linke Nordwestmecklenburg mit eigenem Stand auf der Hanseschau 2020

Auch unter Corona Bedingungen haben Mitglieder des Kreisverbandes auf der Hanseschau für linke Politik geworben. Obwohl in diesem Jahr weniger Bürger die Schau besuchten, haben die Standbetreuer, darunter Renate Lüders, Reinhard Sieg, Bernd Hilse, Björn Griese, Mario Menzzer und Peter Vorbau viele Gespräche geführt. Oft war die Benutzung des Glücksrads der Einstieg in die Diskussion. Dabei ging es u.a. um fehlende Pflegekräfte, Mängel in den Schulen, Aufnahme von Flüchtlingen, Bevölkerungsentwicklung und nicht zuletzt um die Vorstellung unserer Kandidaten für die Wahl des Landrats und des Landtags 2021.

Mahnwache auf dem Wismarer Markt

Bürger fordern schnelle Hilfe für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel sind über 12 000 Migranten obdachlos und ohne nennenswerte humanitäre Versorgung. Ursache ist die unmenschliche Flüchtlingspolitik der Europäische Union und der Nationalstaaten, einschließlich der BRD.

Das Bündnis „Wismar für Alle“ hatte am Freitag, den 11. September um 18 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Wismarer Markt aufgerufen, um auf die katastrophale Lage der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.

Über 60 Bürger waren dem Aufruf gefolgt und forderten von der Bundesregierung und der EU-Kommission endlich zu handeln und den obdachlosen Flüchtlingen eine sichere Unterkunft zu bieten. Der Innenminister Horst Seehofer will nur 150 Flüchtlinge aufnehmen und wurde aufgefordert seine unchristliche Arbeitsweise zu ändern.

Lautstark forderten die Demonstranten:

Sag es laut, sag es deutlich,
Flüchtlinge sind hier willkommen.
Say it loud, say it clear,
Refugees are welcome here.

 

 

DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg