Ehrung der Opfer des Nationalsozialismus am Wismarer Rathaus

Mitglieder des Kreisverbandes Nordwestmecklenburg der Linken legten am Freitag den 27. Februar am Wismarer Rathaus in ehrendem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus einen Kranz nieder.

Horst Krumpen sprach sich dafür aus, für die Demokratie zu werben und sie zu verteidigen. Dabei gilt es die Menschen mitzunehmen, sie zu verstehen und ihre Wünsche zu berücksichtigen.

Wohnungsgipfel im Landkreis NWM einberufen!

Der Kreisvorstand DIE LINKE Nordwestmecklenburg hat sich in seiner turnusgemäßen Sitzung in Wismar mit den Aussagen des Landrates zum Thema Unterbringung von Flüchtlingen beschäftigt. Der Kreisvorstand vermisste in den Aussagen des Landrates, bei allem Verständnis für die sicher schwierige Situation, klare Zeichen der Solidarität mit den Geflüchteten.

Einig war sich der Kreisvorstand darin, dass die Unterbringung der Geflüchteten eine Herausforderung ist und die Solidarität aller Menschen im Landkreis erfordert. Die angesprochene angeblich ungerechte Verteilung von Flüchtlingen anzuprangern ist der falsche Weg. Der Verteilungsschlüssel trifft faktisch bei den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine nicht zu, da es diesen Geflüchteten zumindest bis zur Registrierung frei steht, wohin sie in der Bundesrepublik gehen wollen. Wir sollten vielleicht auch die Chancen sehen, die darin liegt, dass Geflüchtete aus der Ukraine hier auch die Möglichkeit haben, zu arbeiten.

Horst Krumpen

Der Kreisvorsitzende Horst Krumpen: „ Der Landrat hat unsere Unterstützung bei der Forderung nach mehr Hilfe durch Land und Bund um Flüchtlinge, die vor Krieg und Vertreibung zu uns fliehen, menschenwürdig unterbringen zu können. Klar ist jedoch, egal wieviel Geld aus diesen Ebenen kommt, Geld alleine wird die kurzfristigen Probleme nicht lösen. Der Landrat hat mehrfach erklärt, die Bürgermeister aller Kommunen im Landkreis abgefragt zu haben um leerstehende Wohnungen finden zu können. Wir fordern den Landrat jedoch dazu auf, die Wohnungsunternehmen zusammen mit dem Landesamt für innere Verwaltung ( Live)  an einen Tisch zu holen. So haben im Frühjahr noch Wohnungsunternehmen öffentlich erklärt, einen Leerstand von 15 bis 18 Prozent zu haben. Eine Anfrage bei den zumeist ehrenamtlichen Bürgermeistern wird hier ins Leere gehen, da viele Kommunen die Wohnungen nicht bewirtschaften. Auch Räume für Gemeinschaftsunterkünfte sind hier auch kaum noch vorhanden. Die zum Teil kommunalen Wohnungsunternehmen, haben gerade im ländlichen Raum, mehrere Anteilseigner. Ein Bürgermeister kann daher in aller Regel nur zurückmelden über keine Wohnungen zu verfügen. Deshalb fordern wir den Landrat auf, noch vor Weihnachten alle Wohnungsunternehmen an einen Tisch zu holen. Selbst wenn in einzelnen Wohnungen erst kleinere Investitionen nötig sein sollten, so wird dies schneller realisierbar sein, als die Errichtung, bzw. der Bau von zentralen Unterkünften.“

Björn Griese

Björn Griese, Vorsitzender der Kreistagsfraktion und Mitglied des Kreisvorstandes betonte: „ Ich denke, wir haben im Kreistag klar signalisiert, dass eine Unterbringung von Geflüchteten in Sporthallen als letzte Möglichkeit, auch von uns mitgetragen wird. Die Unterbringung in solchen Hallen stellt jedoch zum Einen viele Sportvereine und den Schulsport vor Probleme zum Anderen ist eine solche Unterbringung keine langfristige Lösung um Menschen menschenwürdig unterzubringen. Wir erwarten, dass der Landrat, diese ihm übertragene Aufgabe als Herausforderung annimmt und über Möglichkeiten nachdenkt, die kurzfristig realisierbar sind. Dazu gehört ein kommunaler Wohnungsgipfel und auch die Betrachtung von bestehenden Gebäuden wie beispielsweise dem GTZ in Warin, welches über Leerstand verfügt, der mit akzeptablem Aufwand nutzbar gemacht werden kann. Die klare Aussage der CDU im letzten Kreistag, einen inakzeptablen Antrag aus der AFD Fraktion ,zu dieser Frage, zu unterstützen stimmt uns jedoch sehr nachdenklich und nährt unsere Zweifel, ob hier die richtige Haltung zu dieser Frage von Menschlichkeit vorhanden ist.“

Schluss mit teuer – Energiepreise wirksam deckeln – Menschen entlasten!

DIE LINKE Nordwestmecklenburg lädt erneut am letzten Arbeitstag des Monats November am Mittwoch den 30.11.2022 um 17.00 Uhr zu einer Demonstration ein. Start ist wie in den Monaten vorher am Bahnhof Wismar, von dort über den Altstadtring in die Gerberstraße, Breite Straße Fischerreihe bis zum Altstadtring, dann zum Hafen zur Abschlusskundgebung.
Als Hauptredner der Abschlusskundgebung wird Dr. Dietmar Bartsch, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Bundestagsfraktion sprechen.

Die Demonstration richtet sich gegen die Placebopolitik der Bundesregierung in der Frage wirksamer Bekämpfung der explodierenden Lebenshaltungskosten. Die Veranstaltung richtet sich gegen die steigenden Energiepreise, die ständig steigenden Lebensmittelpreise und die unzureichenden Maßnahmen der Bundesregierung.

Sich für die Menschen in unserem Land einzusetzen ist uns als LINKE ein Anliegen, dabei sind wir auch weiterhin solidarisch mit allen Menschen, die aus der Ukraine und anderen Kriegs und Krisengebieten zu uns flüchten. Die sich weiter vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich liegt vor allem an den unzureichenden Entscheidungen der Bundesregierung, diese Entscheidungen befördern die soziale Kälte in unserem Land.

Alle Demokratinnen und Demokraten sind bei der Demo und der Abschlusskundgebung herzlich willkommen.

Mahnwache am Wismarer Markt

Solidarität mit Geflüchteten auch in Krisenzeiten

Dem Aufruf der Linken Nordwestmecklenburg und des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen zu einer Mahnwache sind am Freitag, den 21.10.2022 über 150 Bürger gefolgt. Sie reagierten damit auf den noch ungeklärten Brand einer Flüchtlingsunterkunft in Groß Strömkendorf am Mittwochabend. Die Bewohner des Hauses, 12 Flüchtlinge aus der Ukraine, konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Die Teilnehmer der Mahnwache und die Redner, darunter Horst Krumpen, Vorsitzender des Kreisverbandes der Linken, Anne Shepley, Landtagsabgeordnete der Grünen und Landtagspräsidentin Birgit Hesse, brachten ihre Solidarität mit den Geflüchteten zum Ausdruck und verurteilten Tendenzen in der Bevölkerung zu Rassismus und Hetze.

Aufruf zur Demonstration – Schluss mit Teuer – Energiepreise deckeln – Gasumlage abschaffen

DIE LINKE Nordwestmecklenburg ruft zu einer gemeinsamen Demonstration am Freitag den 30.09.2022 um 18.30 Uhr am Bahnhof der Hansestadt Wismar auf. Die Demo startet am Bahnhof und wird von dort über einmal komplett über den Altstadtring gehen und dann über die ABC Straße zum Marktplatz marschieren, dort ist die Abschlusskundgebung geplant.

Zur Demonstration rufen wir alle friedlichen Demokratinnen und Demokraten aus Wismar und Umgebung auf, die sich mit folgenden Zielen identifizieren:

  • Wir demonstrieren für die Deckelung der Energiepreise in unserem Land ! Warme Wohnungen und sichere bezahlbare Energie sind Aufgabe der Bundesregierung! Jedem muss ein Kontingent an Energie zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung gestellt werden!
  • Wir demonstrieren für die sofortige Abschaffung der Gasumlage!
  • Wir demonstrieren für die  sofortige Einführung einer Übergewinnsteuer ! Solidarität ist keine Einbahnstraße, die von hart arbeitenden Menschen bezahlt wird – Konzerne zur Kasse bitten!
  • Wir demonstrieren für die sofortige Absenkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel!
  • Wir sind gegen die Öffnung von Nordstream 2!
  • Wir sind und bleiben solidarisch mit den vom völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg betroffenen Menschen in der Ukraine !

Wir rufen zu einer friedlichen Demonstration am Monatsende auf, weil für viele Menschen in unserer Region das Geld, angesichts ständig steigender Preise, schon lange nicht mehr bis zum Monatsende reicht.

Nach der Demo besteht die Möglichkeit die Petition an den Bundestag gegen die Gasumlage und für den Energiepreisdeckel zu unterzeichnen.

Zur Demo fordern wir alle auf, leere Kochtöpfe mitzubringen und entsprechende Kochlöffel oder Deckel um mit viel Lärm auf diese Notlage hinzuweisen.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz werden sprechen:

  • Horst Krumpen, Kreisvorsitzender DIE LINKE NWM und stv. Landesvorsitzender DIE LINKE MV
  • Jeanine Rösler, MdL Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Landtag MV
  • Sören Pellmann, MdB Fraktion DIE LINKE im deutschen Bundestag

15. Jahrestag der Partei DIE LINKE

Infostand am Wismarer Markt

Anlässlich der Gründung der Partei DIE LINKE am 16. Juni 2007 wandten sich Horst Krumpen, Renate Lüders und Harald Kothe mit einem Infostand an die Wismarer Bürger. Unter Anderem mit der Forderung nach sofortigem Rückzug der russischen Truppen aus der Ukraine. Dem Aufruf „Demokratie und Sozialstaat bewahren – keine Hochrüstung ins Grundgesetz“ gaben viele Bürger mit der Unterschrift ihre Zustimmung. Das Geld ist besser für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz  und weltweite Entwicklung einzusetzen, statt für Rüstungskonzerne und ihre Profite.

Ausstellung „Krieg und Frieden“

„War is over if you want it“ (John and Yoko)

In der Gerichtslaube Wismar wird am Freitag den  1.7. um 17 Uhr die Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“ Ina Latendorf die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung „Krieg und Frieden“ eröffnen. Auch Wismars Bürgermeister Thomas Beyer spricht als Hausherr ein Grußwort. Der bekannte Liedermacher und Friedensaktivist Tino Eisenbrenner begleitet die Eröffnung musikalisch.

Ausstellung „Krieg und Frieden“ weiterlesen

Mit Ina Latendorf im Bundestag

Am 31. Mai war es endlich soweit. Auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Ina Latendorf sind 50 Leute aus Gadebusch und Umgebung nach Berlin gefahren. Um 6 Uhr morgens ging es in Gadebusch los. Erster Programmpunkt in Berlin war dann der Haushaltsdebatte im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zuzuhören. Das war schon sehr spannend. Danach nahm sich die Abgeordnete Zeit, um mit der Gruppe persönlich ins Gespräch zu kommen. Steigende Lebensmittelpreise, Inflation allgemein, die aktuelle Kriegssituation in der Ukraine, aber auch Themen wie Ausbildungsbedingungen und -vergütung interessierte die altersmäßig gemischte Gruppe. Ina Latendorf hat dabei nicht nur diese Themen erklären können, sondern durch ihre nahbare Art und verständliche Sprache es geschafft, gerade die jungen Leute für Politik zu begeistern. Nach dem Gespräch äußerten viele, dass sie jetzt wohl häufiger mal eine Debatte am Fernseher verfolgen möchten – ein wirklich tolles Ergebnis. Im Anschluss ging die Gruppe zusammen Mittag essen, um danach eine sehr informative Stadtführung durch Berlin zu machen. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es dann wieder zurück nach Gadebusch. Es war ein voller, aber auch ein toller Tag. Nach diesem langen Tag sind alle mit einem bleibenden Eindruck, aber auch mit schweren Augen nach Hause gefahren.

DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg