Wismar steht auf für Solidarität und ein friedliches Miteinander

Pressemitteilung des Bündnisses Wismar für Alle zum 1. Mai:

In Wismar versammeln sich am 1. Mai Bürgerinnen und Bürger, um für ein friedliches, solidarisches und menschenfreundliches Miteinander zu demonstrieren. Eingeladen dazu hat das Bündnis „Wismar für alle“ – ein Zusammenschluss von Zivilgesellschaft, Kirchgemeinden, Vereinen und Verbänden, Gewerkschaften sowie Parteien.

Auftakt für die stadtweiten Aktionen ist um 11 Uhr in der Heiligen-Geist-Kirche. Dort findet das inzwischen zweite politische Friedensgebet „Über Religionen hinaus“ statt – organisiert von Mitgliedern der evangelischen und katholischen Kirche sowie des Islamischen Bundes und der Zivilgesellschaft. Anschließend beginnt um 12 Uhr am Bahnhof eine Demonstration durch die Altstadt – über den Markt bis hin zum Alten Hafen. Dort soll gegen 14:30 Uhr vor dem Thormannspeicher die Abschlusskundgebung stattfinden. Begleitend dazu feiert das Hausprojekt „Tikozigalpa“ bereits von 9 Uhr an ein Nachbarschaftsfest und das Filmbüro Wismar an der Bürgermeister-Haupt-Str. öffnet ab 12 Uhr seinen Garten für ein Friedensfest. Die evangelischen Kirchengemeinden laden am 1. Mai ab 12 Uhr ein zur Besichtigung der Kirchen in allen Stadtteilen.

Lauter, bunter, friedlicher Protest zum 1. Mai für Menschenrechte und ein solidarisches Miteinander

Am 1. Mai plant die rechtsextreme NPD eine große Demonstration in Wismar. Einige hundert Teilnehmer werden erwartet.

Wir sind als LINKE Teil des Bündnisses Wismar für alle und haben als solches eine Demonstration mit Kundgebung für den 1. Mai angemeldet.

Wir gehen am 1. Mai auf die Straße für eine friedliche, solidarische und menschenfreundliche Welt ! Solidarität ist unteilbar und Wismar ist eine weltoffene tolerante Stadt und wir engagieren uns dafür, dass es so bleibt.

Um 11.00 Uhr beginnen wir mit einem interreligiösen Gottesdienst in der Heilig Geist Kirche. Wer daran teilnimmt kann im Anschluss zum Bahnhof gehen! Wer nicht am Gottesdienst teilnehmen möchte ist ebenso gerne willkommen!

Start der Demonstration um 12.00 Uhr am Bahnhof Wismar! Die genaue Route ist noch nicht klar, da die NPD derzeit noch über das Gericht klärt, welchen Weg ihre Demo nehmen darf.

Auf welchem Weg auch immer, werden wir auf dem Marktplatz dann einen Zwischenstopp machen, mit einigen Redebeiträgen, von dort geht es weiter zum Hafen, dort findet die Abschlusskundgebung vor dem Thormann-Speicher statt. Als Redner haben alle Bündnispartner die Gelegenheit, der Bürgermeister wird ein Grußwort halten und musikalische Begleitung ist organisiert.

Bitte nehmt zahlreich an diesem friedlichen Demonstrationszug teil und zeigt Gesicht für eine Welt, in der Demokratie und Toleranz im Mittelpunkt stehen. Motiviert auch Freunde, Bekannte und Nachbarn an diesem Tag dabei zu sein.

Ostermarsch 2019 – breiteres Friedensbündnis in Wismar

Die Weltpolitische Entwicklung der vergangenen 12 Monate zeigt nicht in Richtung Entspannung und Abrüstung. Im Gegenteil – Anfang April feierte die NATO ihr 70-jähriges Bestehen. Begleitet mit der politischen und medialen Aussage, dass nur mehr Rüstung in den NATO-Ländern die Welt sicherer machen kann.

Welch ein Zynismus – mit noch mehr Waffen Frieden schaffen!

Aus diesem Grund war es wieder richtig und wichtig mit dem Ostermarsch 2019 auch in Wismar ein Zeichen für Frieden und Abrüstung zu setzen.
In diesem Jahr gelang es der Friedensinitiative Wismar, unter der bewährten Leitung von Michael E. Deppe, Vertreter aus den Parteien SPD, DIE LINKE und Bündnis 90 DIE GRÜNEN sowie weitere, nicht in den Kommunalparlamenten vertretene Organisationen, Vereine und Verbände für den Ostermarsch zu gewinnen. Die Parteivorsitzenden Horst Krumpen (DIE LINKE) und Dr. Andreas Walus (SPD) sprachen dazu auf der Abschlusskundgebung auf dem Wismarer Marktplatz.
Horst Krumpen machte darauf aufmerksam, dass jede produzierte und exportierte Waffe auch seinen Krieg findet und so durch Tod von Männern ,Frauen und Kindern sowie durch Zerstörung der Lebensumwelt der Menschen, den Rüstungskonzernen und deren Aktionären unermessliche Gewinne beschert. Am Beispiel Afghanistan, wo deutsche Soldaten seit 18 Jahren an der Seite der USA „Deutschland am Hindukusch verteidigen“ (Aussage vom Verteidigungsminister Peter Struck am 05.12.2002) wird deutlich, wie falsch und untauglich militärische Mittel für Konfliktlösungen sind. Ostermarsch 2019 – breiteres Friedensbündnis in Wismar weiterlesen

Ostern mit Links an der Museumsanlage

Erstmals lud die Linke Amt Gadebusch zum vorösterlichen Ostereiersuchen in die Museumsanlage ein.

Viele Kinder, Eltern und Großeltern aus nah und fern nahmen die Einladung an. Für die Großen gab es Kaffee und Kuchen und für die Kleinen Zuckerwatte und Popcorn. Die Hauptattraktion war aber die von fleißigen Osterhasen versteckten Osterkörbchen. Rund 150 Besucher, darunter ca. 50 Kinder zählten wir. Tenor der Besucher, eine tolle Aktion die wir im nächsten Jahr gerne wiederholen werden.

Wismar dem weltweiten Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“ beigetreten

Beschluss der Bürgerschaft auf Antrag der Fraktion DIE LINKE

Im August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki von jeweils einer einzigen Atombombe in Schutt und Asche gelegt. Mehrere zehntausend Menschen verloren dabei ihr Leben. Bis heute dauern die Leiden derjenigen an, die von der radioaktiven Strahlung getroffen wurden. Der große Wunsch der Atomwaffenopfer nach Abschaffung aller Kernwaffen wurde bis heute nicht erfüllt.

Das Gegenteil ist der Fall. Von einer Minderung des Wettrüstens sind wir weit entfernt, denn die NATO-Staaten sind dabei ihre Militärausgaben auf 2% des Bruttoinlandproduktes zu steigern. Das wird zum weiteren Wettrüsten beitragen und damit die Welt in eine neue Rüstungsspirale treiben.

Um die weltweiten Initiativen in Richtung Abschaffung der Kernwaffen zu fördern, bemühten sich   Hiroshima und Nagasaki um die Einberufung eines Gipfeltreffens der Kernwaffen besitzenden Staaten in den beiden von Atombomben zerstörten Städten. 1982 gründeten beide Städte die Organisation „Mayors for Peace – Bürgermeister für den Frieden“. Gemeinsam mit vielen Städten der Welt setzen sie sich dafür ein, dass ihre „Vision 2020“ – die Abschaffung der Kernwaffen bis zum Jahr 2020 –  realisiert wird.

Mit einem Aufruf vom August 2018 baten sie, den Wunsch von Hiroshima und Nagasaki zu unterstützen und ihrer Organisation – Bürgermeister für den Frieden – beizutreten. Diesen Aufruf nahm die Fraktion Die Linke in der Bürgerschaft zum Anlass einen entsprechenden Antrag in der Sitzung am 28.03.2019 zur Abstimmung zu stellen.

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Ostern mit Links – Ostereiersuche an der Museumsanlage Gadebusch

Der Bürgermeisterkandidat Thomas Konieczny und die Stadtfraktion  der Partei DIE LINKE  der Gadebuscher Stadtvertretung laden zur vorösterlichen Ostereiersuche in die Museumsanlage ein.
Am 14. April erwarten wir neugierige Kinder, Eltern und Großeltern in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr zum kostenlosen Osterspaß.
Der Osterhase wird vorher auf dem schönen Gelände der Museumsanlage fleißig Ostereier verstecken. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Kaffee und Kuchen für die Großen und Zuckerwatte und Popcorn für die Kleinen und Junggebliebenen. Während die Kinder in der Museumsanlage auf den Spuren des Osterhasen unterwegs sind freuen sich der Bürgermeisterkandidat und die Kandidaten für die Stadtvertretung auf anregende Gespräche mit den Eltern und Großeltern. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Bürgermeisterkandidat Thomas Konieczny und die Stadtfraktion DIE LINKE

Ostermarsch Wismar 2019 – Für Frieden und Freiheit weltweit – Aufrüstung stoppen!

Die Friedensinitiative Wismar, die Friedensbewegung und alle Pazifisten sind auch 2019 aufgerufen sich dem neuerlichen Wettrüsten entgegen zu stellen.

USA und Russland stehen sich erneut gegenüber, Verträge zur Abrüstung werden gekündigt. Der Frieden ist weltweit in Gefahr. Nicht nur in Syrien, Afghanistan, Somalia leben Menschen in Angst und Schrecken. Wenn die Mächtigen dieser Welt erneut mit den Muskeln spielen, dann bleibt der Verstand und damit der Frieden auf der Strecke. Wir müssen unseren Unmut über die zunehmende Kriegsgefahr zeigen; wir müssen unseren Protest auf die Straßen Wismars bringen. Jahr für Jahr wiederholen sich die Machtspiele mit atomarem Feuer, mit Folter, Verfolgung und Elend. Wir produzieren mit deutschen Waffenexporten, erhöhten Rüstungsausgaben und deutschen Soldaten im Ausland unseren Teil an diesem Elend. Wir rufen den Mächtigen dieser Welt jährlich aufs Neue zu:

Für Frieden und Freiheit weltweit – Aufrüstung stoppen!

Am Ostersamstag, den 20. April 2019 bietet sich erneut in bundesweiter Gemeinschaft die Gelegenheit „Nein“ zu sagen. Wir treffen uns um 11:00 Uhr am Parkplatz Weidendamm zur Demonstration der Friedenswilligen durch die Altstadt und um 12:00 Uhr zur Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.

Abrüsten statt aufrüsten! Seien Sie dabei!

Gez. Michael E. Deppe, Friedensinitiative Wismar

Lückenschluss Ja – Radschnellweg – Nein

DIE LINKE steht dem Projekt kritisch gegenüber

Der Kreisvorstand DIE LINKE Nordwestmecklenburg hat sich in seiner Vorstandssitzung kritisch mit der geplanten Machbarkeitsstudie zu einer möglichen Radschnellwegetrasse von Wismar nach Schwerin auseinandergesetzt.

Der Kreisvorsitzende der LINKEN Horst Krumpen dazu: „Positiv ist anzumerken, dass die Mitgliedschaft in der Metropolregion Hamburg jetzt zu einer echten Auseinandersetzung mit dem Thema Radwege in unserem Landkreis herausfordert. Positiv ist auch, der darin erkennbare Ansatz, dem Radverkehr mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als es bisher in unserem Landkreis Nordwestmecklenburg der Fall war. Wir wollen als LINKE im Kreis weiterhin für eine bessere und sichere Radwegeinfrastruktur kämpfen, für eine echte Vernetzung der verschiedenen Verkehre, für eine bessere Anbindung des ländlichen Raumes mit Bus und Rad, denn die Straßenanbindung bedarf zwar einer besseren Erhaltung, ist aber insgesamt ausreichend.

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DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg